Samstag, 29. Oktober 2016

Freud und Leid....

Donnerstag haben wir endlich unseren Mietvertrag unterschrieben.

Ein wahnsinnig tolles Gefühl, wir waren, sind so glücklich und freuen uns so sehr, dafür gibt es gar keine Worte.

Anschließend waren wir zum Essen verabredet und freuten uns auf einen schönen Abend mit Frau Dr.

Wir trafen uns vor dem Restaurant und genau in dem Moment als wir reingehen wollten klingelte mein Handy. Der Klingelton eines sehr lieben Freundes, Herr K.

Zunächst wusste ich nicht wer dran ist, dann erkannte ich seine Stimme, aber das was ich hörte konnte ich nicht umsetzen.

Er habe seine LG gerade gefunden und das RTW Team und der Notarzt wären jetzt da, aber sie wäre schon steif, dabei wollte sie doch am Nachmittag mit einem Freund in den Urlaub fahren und ....

Ich war zu fertig vom langen Tag, als das ich noch zurück hätte fahren können. Er ist dann bei einem Freund untergekommen. Bis gestern. Da kam die Anfrage ob er bei uns bleiben kann. Ja, selbstverständlich.

Dann gestern abend als ich ihn abholte die Frage ob ich dafür sorgen kann, dass am Fundort alles weggeräumt wird, ihre Habselligkeiten, sie wohnten nicht zusammen, zusammen packen kann und ihm wichtige Dinge holen kann.

Selbstverständlich.

Als ich in die Wohnung kam, musste ich erst mal alle Fenster aufreißen, dann der eine Raum, ich hatte mit vielem gerechnet aber nicht damit und weiß nun sicher, dass ich auch nicht für solche Reinigungsarbeiten geeignet bin. Damit aber die Möbel dort entfernt werden konnten musste ich zumindest eine Vorreinigung machen...

Dann alles zusammen packen, gsd hat sich gestern ein Unternehmen gefunden, die sofort zusagten und dann den abbau und abtransport erledigt haben. gsd...

Ich bin jetzt wieder Zuhause aber den Geruch werde ich nicht los. Ich kann und mag mir gar nicht vorstellen wie es riecht wenn dort jemand länger liegt und...

Montag ist Termin bei der Pol. dann sehen wir weiter...


1 Kommentar:

  1. Ich hatte leider auch schon mal das Erlebnis, eine leblose Person in ihrer Wohnung vorzufinden. Auch wenn ich beim Betreten der Wohnung auf Grund der Situation zuvor schon das Schlimmste befürchtet hatte, war der Anblick eines toten Menschen schon etwas sehr Eindrückliches. Was für ein Schock mag das für Deinen Freund gewesen sein!

    In diesem Fall war der Mann erst ein paar Stunden tot, aber auch den furchtbaren Geruch einer seit Tagen verstorbenen Person kenne ich leider schon. Das ist kaum zu ertragen. Insofern kann ich mir gut vorstellen, wie das für Dich gewesen sein mag.

    Liebe Grüße
    Herr B.

    AntwortenLöschen