Mittwoch, 28. Dezember 2016

Das Warten hat ein Ende

Ihr erinnert Euch an  das hier

Eben gerade habe ich dann noch mal in der Urlaubseinrichtung angerufen und bekam dann die Antwort 17.01.2017, "ich habe schon einen Pfeil an Ihrer Telefonnummer und wollte Sie heute auch anrufen. Morgen geht der Brief an Sie raus. Ihre neue Adresse habe ich ja, fgahrfhaör-Straße in Essen".

"In Essen? ähm ich weiß nicht woher Sie die haben, aber ich wohne in ....."

"Oh, danke, da ist uns wahrscheinlich ein Fehler unterlaufen, aber Sie sind doch Frau Gold geboren am xxxx."

"Jepp, bin ich, dann also bis 17.01. guten Rutsch..."

Mal abgesehen davon, dass die 7 Monate gebraucht haben um mich einzubestellen, sind es also auch noch genau 10 Tage zu spät um nicht in neuen Behördenwahnsinn zu rutschen. Großes Kino, gaaaaanz großes Kino.

Ich bin gespannt ob mir der Mensch morgen bei der zuständigen A*R*G*H*E* hier evtl. noch irgendwie helfen kann und nicht auch noch auf der Seite das große Chaos ausbricht, wegen diesen verfickten 10 Tagen.

Es hätte ja gut laufen können, nicht wahr Herr V. Deine Vorhersage mit Februar tritt also nicht wirklich ein und doch ist das bestimmte Datum nun in Gefahr.

Ick freu mir Wahnsinnig.

Aber hei positiv denken, es geht endlich weiter, wenn auch nicht so wie gewünscht, aber wenn ich eins bisher eigentlich gelernt haben sollte, meine Wünsche und sind sie noch so klein, sofern sie mich betreffen gehen nie in Erfüllung sondern werden mir auf "freundliche" Weise um die Ohren geschlagen.

Ich hab gerade den Kaffee auf, entschuldigt bitte. Ich geh jetzt mal an den Briefkasten, mal sehen was da noch für "Überraschungen" auf mich warten.

Freude sieht gerade irgendwie anders aus.

Das einzig postive: Frau Juliane wir könnten uns auf einen Kaffee, mit echter Milch und einem Stück Kuchen oder so ohne veganismus, ab 18.01. treffen, bin ja dann in Deiner Nähe ;)


Kommentare:

  1. Was hat es mit diesen 10 Tagen auf sich, was ist das für eine "Grenze"? Und was bedeutet das jetzt genau für Dich?
    Dass das Verfahren sieben Monate brauchte, ist schon zum Kopfschütteln ... Ich hoffe, es hat trotzdem letztlich etwas Positives für Dich.

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    1. 10 Tage bedeutet, dass ich kein ALG I mehr bekommen werde und ob ich dann überhaupt noch finanziell abgesichert bin ist fraglich, denn nach den bisherigen Berechnungen verdient Herr Gold dafür genau 2 Euro zu viel und wir werden als Bedarfsgemeinschaft gesehen, was ja auch grundsätzlich ok ist. Den finanziellen Einschnitt können wir über eine gewisse Zeit abfangen, allerdings muss ich mich dann auch selber krankenversichern und das sind zusätzliche Kosten die nicht wirklich abgefangen werden können. Ob es was positives haben wird, wird sich zeigen. Wenn es gut läuft, dann wird es das bestätigen was die Gutachten ausgesagt haben und ich kann umschulen, wenn es schlecht läuft sind zwei Möglichkeiten auf der Liste die erste, man lehnt alles ab und entgegen dem Stand wird behauptet, dass ich so weiter machen soll wie vor der Diagnose oder man schreibt mich ab und will mich mit 43 in Erwerbsunfähigkeitsrente stecken. Prickelnd oder?

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    2. Das ist wirklich sehr ärgerlich. Und was mich bei solchen Dingen immer am meisten nervt, ist die Tatsache, dass man als Betroffener ohnehin schon genug mit sich zu tun hat, und dann auch noch gezwungen ist, sich mit dieser Bürokratie auseinander zu setzen, anstatt sich um die eigentlich wichtigen Themen kümmern zu können.
      Ich drücke die Daumen, dass es irgendwie zu einer halbwegs vernünftigen Lösung kommt. Alles Gute!

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  2. Alles klar.
    Veganer Kuchen im Sauerland ist ja auch nur ein Gerücht :-)

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