Mittwoch, 4. Juli 2018

Teil 2 von der Rosenfront

Sie ist noch da, dezent auf der Haut, absolut DA in den Schmerzen.

Besonders zickt sie rum, wenn es stressig wird. Ja, ich soll mich doch schonen, ich weiß das, mein Umfeld weiß das, aber da gibt es Teile, die eine andere Definition von Schonung haben als die Rose und ich.

Ich frage mich nun, ob meine Denke falsch ist oder ob ich evtl. zu empfindlich bin. Aber es bedarf definitiv intensiver Gespräche und der Klarstellung von einigen Fakten. Schluss mit lustig und gutmütig.

Kommentare:

  1. Mein Chef denkt immer, dass niemand so belastbar sei wie er - und vielleicht stimmt das sogar. Dass und wie er nach allem immer noch aufrecht steht, ist schon wirklich bewundernswert.
    Dennoch teilt er diese Ansicht nicht in positivem Hinblick auf sein Umfeld, im Gegenteil, er erhöht sich selbst dadurch (weils kein anderer tut oder nicht in dem Umfang, den sein Selbstwert braucht ;)) - und ich habe mir inzwischen abgewöhnt, ihn darauf hinzuweisen, dass wir nicht wie er sind und es vor allem aber auch nicht müssen. Jeder Mensch hat seine eigene Belastungsgrenze, und ich persönlich denke, die gilt es zu respektieren - oder die Konsequenzen daraus zu ziehen.

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    1. "Jeder Mensch hat seine eigene Belastungsgrenze, und ich persönlich denke, die gilt es zu respektieren - oder die Konsequenzen daraus zu ziehen." und da ist er wieder der Haken "bin ich zu empfindlich oder versuche ich gerade etwas zu entschuldigen..." es wird sich zeigen...

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    2. Nein Goldi, Du bist nicht zu empfindlich, das glaube ich nicht. Niemand anderes kann Deine Belastungsgrenze erkennen und aufzeigen außer Dir. Alles andere wäre Anmaßung. Wenn Du nicht (mehr) kannst, kannst Du nicht (mehr).

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    3. Die Grenze sollte respektiert werden, wird sie aber nicht.

      Daher muss man die Grenze verteidigen. Das wird in der Regel vergessen.

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    4. Danke Euch. Ich werde wohl "Maschendraht" oder doch "Panzerdraht" ordern.

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    5. Genau, Herr MiM, so ist das - und deshalb wachsen bei manchen Menschen, Goldi, Blumen auf der Haut ;)

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    6. Ja, Frau Ziggenheimer, aber je eher man seine Grenzen zieht und verteidigt, desto weniger Aufwand muss man später investieren um sie zu verteidigen.

      Jeden Meter Boden, den man hergeschenkt hat, kostet um so mehr Energie, um ihn sich zurückzuholen.

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  2. Grabenkämpfe an den Grenzen kosten zudem unnötig Kraft

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  3. Du spürst am Besten was bei dir geht und was nicht, also bist du in Ordnung. Anderen fällt es schwer, die Grenzen von jemand anderem zu respektieren und zu achten. Vielleicht auch, weil es gerade nicht in den Kram passt und Ängste (Stress) auslöst. Was tue ich, wenn sie nicht da ist usw.

    Lass dich nicht einschüchtern und bleib so lange zu Hause, wie du es brauchst.
    Ich weiß, dass es nicht leicht ist, Standzuhalten.


    LG
    Ganga

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